Unser Schützenbruder Andreas Singer belegte in der Seniorenklasse WS Trap den 1. Platz
und wurde somit Gaumeister. Weiterhin hat er sich für die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften qualifiziert.
Andreas Singer erreichte bei 50 geworfenen Scheiben 33 Treffer.
Damit erreichte er das beste Ergebnis des gesamten Wettbewerbes in allen Klassen.

Vielen Laien ist dieser Sport eher unter dem Namen Tontaubenschießen bekannt. Heute benutzt man „sportlich“ den Begriff Wurfscheibe und „jagdlich“ Wurftaube. Frau oder Mann schießen mit einer Flinte auf ein sich bewegendes Ziel, dass von einem wegfliegt, an einem vorbeifliegt oder auf einen zukommt. Ein Sport in dem viel Dynamik und Aktion steckt. Der Erfolg oder Misserfolg ist sofort für jeden sichtbar. Ein Sport der auch zum Zuschauen einlädt.
Im 19. Jahrhundert wurde noch auf lebende Tauben geschossen. Hierbei wurden die armen Vögel in Käfigen
gehalten und nach Abruf des Schützen öffnete sich die Falle (daher der Name Trap schießen) und die Taube
musste um ihr Leben flattern. So entwickelte sich das sportliche Trap schießen. Auch heute noch bewegen sich
die Wurfscheiben vom Schützen weg.
Die Standardwurfscheibe hat einen Durchmesser von 105 mm, eine Höhe von 25 mm und wiegt ca. 105 g.
Die Scheibe besteht meist aus keramischem Material. Die Disziplin Trap gehört seit 1900 zum olympischen
Programm. In Deutschland bieten verschiedene Verbände Disziplinen des „Tontaubenschießens“ an.
Beim Schießen auf Wurfscheiben werden Flinten verwendet, die mit zwei Schrotpatronen geladen werden können. Das am meisten verwendete Kaliber beim Wurfscheibenschießen ist das Kaliber 12. Seltener kommen die Kaliber 16 und 20 zum „Einsatz“. Die Schützen wählen meistens Waffen mit übereinander liegenden Läufen=Bockdoppelflinten. Die ursprüngliche Waffe mit nebeneinander liegenden Läufen=Doppelflinte und die Selbstladeflinte (einläufige Waffe, die mit einem Lademechanismus mehrere Patronen verschießen kann) sieht man eher bei der Jagd. Die Schrote dürfen beim sportlichen Schießen eine Größe von 2,5 mm und eine Schrotladung von 24 g nicht überschreiten. Beim Jagdparcoursschießen dürfen Schrotvorladungen mit 36 g geschossen werden. Gängige Schrotgrößen für: Trap 2,41 mm, Skeet 2,00 mm, Doppeltrap 2,0-2,41mm und Jagdparcours 2,2-2,41 mm.