Nachdem wir zuletzt im Jahr 2001 zum 50 jährigen Bestehen des Vereins unserer Freunde in Kutenholz gewesen sind,
(bis auf einige Ausnahmen zur Hubertusfeier und ein bis zwei Horridoh im letzten Jahr) war es am 20.06. wieder mal soweit.
23 wackere und zu allem entschlossene Schützinnen und Schützen machten sich in einem gerade ausreichend
großem Bus auf den langen Weg gen Norden.
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Doch bevor wir ans Feiern denken konnten, mussten wir uns an das norddeutsche Bier gewöhnen. Ein
Besuch in einer der größten Brauereien, nämlich bei BECKS in Bremen, war da genau richtig. War schon beeindruckend
welch riesige Mengen Bier dort an einem Tag gebraut werden.
Man muss aber mit Bedauern sagen, dass das Bier in keinster Weise an unsere guten fränkischen Biere
heranreicht und wir uns allesamt, vor allem in den kommenden Tagen, ein gutes Tucher gewünscht hätten.
Die Verkostung des Becks, Becks Gold, und anderer Sorten, manche sollen in ihrer Verzweiflung
niederländisches Weizen getrunken haben, hat dann doch länger gedauert und so
kamen wir relativ spät in Kutenholz an.
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| Wie immer gab es dort zum Auftakt erst einmal eine wirklich gute, kräftigende
Suppe.(Noch einmal ein dickes Lob an die Köchinnen)
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So gestärkt und nach einer kurzen Pause im Hotel konnten wir zum Empfang bei der noch amtierenden Königin
antreten. Wie gewohnt ging es sehr lustig mit dementsprechend viel Korn und anderen kleinen feinen Getränken
zu, wenn auch der "Drill-Sergeant" schon nach kurzer Zeit zum Aufbruch befahl. Lediglich der Wind machte unserem
Fahnenträger Hubert auf dem Weg zur Totenehrung zu schaffen. Der Abend klang dann gemütlich in der Festhalle aus.
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Für den nächsten Tag hatte unser Reiseleiter Roland einen Ausflug in die Lüneburger Heide, mit
traditioneller Kutschfahrt, arrangiert. Bis auf das doch sehr windige Wetter, war auch dies ein gelungener
Ausflug. Zumal einige "Krankheiten" auf den starken Wind und nicht das schwache Bier abgewälzt werden
konnten.
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So richtig rund ging es dann am Abend zum Festkommers. Die Stimmung war wie jedesmal grandios.
Vollkommen aus dem Häuschen geriet der Saal aber erst, als unser V 1, Heinz Nägel das Gastgeschenk auspackte und überreichte.
Für alle, die nicht wussten wie weit es nach Langensendelbach ist und in welche Richtung man fahren muss
- obwohl doch alle Wege nach LA führen - hatten wir ein Schild mit der genauen Kilometerangabe im Gepäck.
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| Das Schild sollte seinen Platz unter der Sendelbacher Linde direkt vor dem Schützenheim bekommen. |
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Der Sonntag stand schließlich ganz im Zeichen des Festumzuges. Unsere Jugend war schon sehr früh aufgestanden
um am Frühstück des Jungschützenkönigs teilhaben zu können. |
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Gegen Mittag kam schließlich der Rest der Truppe nach. Unser König Schorsch I., hatte ein kleines Böllerschießen
vor dem Hotel arrangiert. In seiner weltmännischen Art hat er ein Brautpaar überzeugt, dass ein paar
Salutschüsse aus echt bayerischen Böllern nur Glück bringen. Ich glaube ja, die wissen bis heute nicht,
was Ihnen geschah, vor allem da sie einem Maßkrug füllen mussten bzw. durften.
Es ist immer wieder ein Erlebnis einen Festumzug in Kutenholz mitmachen zu dürfen. Was dort bei der Abholung
des Schützenkönigs abgeht, da können wir uns im Süden teilweise noch ein bis zwei dicke Scheiben abschneiden.
Aber da lass ich lieber die Bilder für sich sprechen.
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| Unter vielen Böllerschüssen kehrte man schließlich zurück in den Festsaal, wo man gespannt auf die
Proklamation der neuen Majestäten wartete. Die Aufzählung der Würdenträger spare ich mir an dieser Stelle.
Für Interessierte bietet sich der Link nach
Kutenholz an.
Standesgemäß wurde bis in die Nacht gefeiert. |
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Nach einer viel zu kurzen Nacht verabschiedeten wir uns am nächsten Morgen von unseren Freunden und
machten uns auf die Heimfahrt.
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Die Fahrt auf einen kurzen Nenner gebracht: ... einfach geil war`s und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch